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    Frittieren im Kombidämpfer

    knusprig ohne klassische Fritteuse!

    Kein Platz für eine zusätzliche Fritteuse? Oder du suchst nach einer flexiblen Möglichkeit, Pommes, Finger Food und panierte Produkte direkt im vorhandenen Kombidämpfer zuzubereiten?

    Dann kann das Heißluftfrittieren im Kombidämpfer eine interessante Alternative sein. Mit intensiver Heißluft, gezielter Entfeuchtung und dem passenden Zubehör lassen sich viele vorfrittierte Produkte gleichmäßig bräunen und knusprig zubereiten.

    Wichtig ist die richtige Einordnung: Streng genommen wird im Kombidämpfer nicht klassisch frittiert. Statt in heißem Fett garen die Produkte durch einen starken, trockenen Luftstrom. Für geeignete Produkte kann das Ergebnis einer Zubereitung in der Fritteuse dennoch sehr nahekommen.

    Warum im Kombidämpfer frittieren?

    In professionellen Küchen zählt nicht nur das Garergebnis. Auch Platz, Sicherheit und standardisierte Abläufe entscheiden darüber, ob eine Zubereitungsmethode im Alltag funktioniert.

    Weniger Platzbedarf

    Eine zusätzliche Fritteuse benötigt Stellfläche, einen geeigneten Anschluss und je nach Küchensituation eine entsprechende Abluftlösung. Ist bereits ein leistungsfähiger Kombidämpfer vorhanden, kann dieser für weitere Anwendungen genutzt werden - vom Backen und Dämpfen bis zur knusprigen Zubereitung von Snacks.

    Weniger Aufwand rund um das Frittierfett

    Ohne offenes Fettbad entfallen viele typische Arbeitsschritte: Fett muss nicht in den gleichen Mengen gelagert, gefiltert, kontrolliert und entsorgt werden. Das reduziert das Handling im Küchenalltag und kann besonders für Betriebe interessant sein, die frittierte Produkte nur zu bestimmten Zeiten oder in kleineren Mengen anbieten.

    Reproduzierbare Ergebnisse

    Gespeicherte Programme helfen dabei, Garzeiten und Bräunungsstufen zu standardisieren. So kann das Team auch bei wechselnder Besetzung verlässlich arbeiten und muss nicht jede Charge neu nach Gefühl beurteilen.

    Mehr Flexibilität auf der Speisekarte

    Finger Food, Schnitzel, panierte Burgerkomponenten oder vegetarische Alternativen können ohne separate Frittierstation ergänzt werden. Das schafft neue Möglichkeiten für Snackkarten, Aktionsangebote, Food-to-go und kleinere Küchenkonzepte.

    Welche Kombidämpfer eignen sich zum Heißluftfrittieren?

    Das Prinzip ist jedoch nicht auf einen Hersteller beschränkt. Je nach Gerät und Ausstattung gibt es unterschiedliche Lösungen:

    • Beim RATIONAL iCombi Pro kommt für vorfrittierte Produkte der gelochte CombiFry zum Einsatz. Das Zubehör ist so aufgebaut, dass die heiße Luft möglichst ungehindert um das Gargut strömen kann. (RATIONAL)

    • Convotherm bietet beim mini pro einen eigenen AirFry-Modus in Verbindung mit einer verstärkten Luftzirkulation und schnellen Entfeuchtung an. (Convotherm)

    • MKN führt für den FlexiCombi unter anderem spezielle Frittierkörbe als Zubehör. (MKN)

    • UNOX setzt beim CHEFTOP-X auf eine hohe Luftleistung und aktive Feuchtigkeitsabfuhr für trockene, gleichmäßige Garraumbedingungen. (Unox)

    • Electrolux Professional arbeitet beim SkyLine Kombidämpfer mit OptiFlow-Luftführung und einer präzisen Klimasteuerung. (Electrolux Professional)

    Die Bezeichnung der Programme und das benötigte Zubehör unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. Deshalb sollten die jeweiligen Geräteempfehlungen und die Zubereitungshinweise des Produkts immer berücksichtigt werden.

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    Chili & Lime Chicken Bites auf CombiFry-Blech

    Unsere Produkte im Kombidämpfer-Test

    Welche Salomon FoodWorld Produkte eignen sich für die Zubereitung im Kombidämpfer? Das haben wir mit dem RATIONAL iCombi Pro getestet.

    Die dokumentierten Werte zeigen die verwendeten Garzeiten, Programme, Bräunungsstufen und Behälter. Sie dienen als praxiserprobte Ausgangswerte.

    Je nach Gerätegröße, Beladungsmenge, Ausgangstemperatur und gewünschtem Bräunungsgrad können Anpassungen notwendig sein.


    Fragen

    Kann der Kombidämpfer die Fritteuse vollständig ersetzen?

    Nicht in jedem Betrieb und nicht bei jedem Produkt.

    Bei vorfrittierten Tiefkühlprodukten, panierten Snacks und kleineren bis mittleren Produktionsmengen kann der Kombidämpfer eine sehr gute Alternative sein. Wer dagegen dauerhaft große Mengen produziert, frische Teige ausbackt oder Produkte vollständig in Fett garen möchte, wird häufig weiterhin eine klassische Fritteuse benötigen.

    Entscheidend ist deshalb nicht die Frage „Kombidämpfer oder Fritteuse?“, sondern:

    Welche Technik liefert für mein Sortiment, meine Mengen und meine Küchenabläufe das beste Ergebnis?

    Auch eine Kombination kann sinnvoll sein: Standardprodukte laufen über den Kombidämpfer, während die Fritteuse nur für Anwendungen genutzt wird, bei denen das Fettbad technologisch oder sensorisch notwendig ist.

    Wir von Salomon FoodWorld achten bereits bei der Entwicklung unserer Foodservice-Produkte darauf, dass sie für den Alltag und die Bedingungen in der Gastrobranche geeignet sind.


    8 Tipps für knusprige Ergebnisse

    1. Das passende Zubehör verwenden

    Ein gelochter Frittierkorb oder ein vergleichbares AirFry-Zubehör verbessert die Luftzirkulation. Auf einem geschlossenen Blech kann austretende Feuchtigkeit schlechter entweichen, wodurch die Unterseite schneller weich bleibt.

    Welche Unterlage am besten funktioniert, hängt jedoch vom Produkt ab. Der Test zeigt beispielsweise, dass einzelne Schnitzel auch auf einem ungelochten Backblech beziehungsweise in einem flachen GN-Behälter getestet wurden.

    2. Den Kombidämpfer vollständig vorheizen

    Beschicke den Garraum erst, wenn die benötigte Temperatur und das passende Klima erreicht sind. Ein nicht vollständig vorgeheiztes Gerät verlängert die Garzeit und kann dazu führen, dass die Panade zunächst Feuchtigkeit aufnimmt, anstatt direkt zu bräunen.

    3. Die Beladung begrenzen

    Die optimale Menge ist jedoch produktabhängig. Ist der Korb zu voll, kann die heiße Luft nicht mehr ausreichend zwischen den Produkten zirkulieren. Das führt zu ungleichmäßiger Bräunung und weichen Kontaktstellen.

    4. Produkte locker verteilen

    Lege Snacks oder panierte Produkte möglichst in einer gleichmäßigen Schicht aus. Stark überlappende oder zusammengeklebte Produkte schirmen sich gegenseitig von der Heißluft ab.

    5. Geeignete Produkte auswählen

    Besonders zuverlässig funktionieren häufig:

    • vorfrittierte Tiefkühlprodukte

    • panierte Chicken-Produkte

    • Wedges und Pommes

    • vorgegarte Schnitzel

    • speziell für Heißluft oder Backofen entwickelte Produkte

    Nicht jedes Produkt, das in der Fritteuse funktioniert, erzielt automatisch das gleiche Ergebnis im Kombidämpfer. Bei Käseprodukten ist es auch abhängig von der Panade, diese können schnell platzen.

    6. Einheitliche Ausgangsbedingungen schaffen

    Nutze bei jedem Durchgang die gleiche Ausgangstemperatur, Beladungsmenge und Produktverteilung. Wird eine Charge tiefgekühlt und die nächste angetaut eingelegt, können Garzeit und Bräunung deutlich voneinander abweichen.

    7. Garprogramme speichern

    Sobald Zeit, Bräunungsstufe und Beladung feststehen, sollte die Einstellung als eigenes Produktprogramm gespeichert werden. Ergänze nach Möglichkeit ein Produktbild und eine kurze Angabe zur maximalen Beladung.

    So sieht das Team direkt:

    • welches Zubehör benötigt wird,

    • wie viel Produkt eingelegt werden darf,

    • welches Programm gestartet werden muss,

    • wie das gewünschte Endergebnis aussieht.

    8. Knusprige Produkte nicht geschlossen warmhalten

    Nach der Zubereitung sollte überschüssiger Dampf entweichen können. In geschlossenen Behältern wird die Panade durch die eigene Feuchtigkeit schnell weich. Produziere deshalb möglichst nah am Bestellzeitpunkt oder nutze ein geeignetes, trockenes Warmhaltekonzept.

    Noch Fragen?

    Wir helfen gerne weiter!